Sie haben einen Namen, vielleicht eine verblasste Familiengeschichte und ein Lager, das fast nichts hinterlassen hat. So beginnt die Suche vieler Nachkommen von Sachsenhausen-Häftlingen, und schon in der ersten Woche stößt man leicht auf eine Mauer. Ein Archiv teilt mit, dass die Akten vernichtet wurden. Ein Verwandter erinnert sich nur noch daran, dass „er abgeführt wurde“. Das erhoffte Foto scheint nicht zu existieren.
Die Mauer wirkt normalerweise nicht so massiv, wie sie tatsächlich ist. Bei der Untersuchung eines Gefangenen in SachsenhausenMan muss die Lücken umgehen und sieht es, anstatt es als eine einzige verschlossene Tür zu betrachten, als ein Puzzle mit zahlreichen Zugangspunkten. So funktioniert es in der Praxis.
Zunächst einmal: Akzeptieren Sie die harte Wahrheit über die Lagerakten.
Sachsenhausen was one of the main Konzentrationslager of the Nazi system. Its surviving records are incomplete and scattered across different archives, making research challenging. While some documents were destroyed or lost during the final stages of the war, substantial records remain available. These include prisoner registration documents, transport lists, administrative records, and postwar documentation held by institutions such as the Arolsen Archives, the Sachsenhausen Memorial, and national and regional archives. Researchers often need to consult multiple collections to piece together an individual’s history.
This doesn’t mean your relative left no trace at all; it means the trace may be elsewhere. Archives in the country where your relative was arrested may contain records of their resistance activities, political accusations, or imprisonment. That is a genuine lead, since the reason someone was arrested may be recorded in the archives of the country where they were arrested, rather than in surviving camp records.
So reframe the question. Do not ask “where is the Sachsenhausen file?” Ask “which organization had a reason to write about this person at any point between arrest and aftermath?”
Beginne zu Hause und arbeite dich dann nach außen vor.
Bevor Sie jemanden anschreiben, sammeln Sie alle Informationen, die Ihrer Familie bereits vorliegen. Erstellen Sie eine Liste mit allen Ihnen bekannten Schreibweisen des Namens, zusammen mit Geburtsdatum, Geburtsort und ungefährem Datum der Verhaftung. Da ukrainische, polnische, niederländische und deutsche Aufzeichnungen denselben Namen häufig unterschiedlich schreiben, entdeckte ein Ermittler, der nach einem Mann namens Ivan suchte, dass die Datenbank mehrere Personen namens Iwan mit demselben Nachnamen enthielt. Obwohl einer dieser Einträge ein Geburtsdatum aufwies, das dem gesuchten sehr nahe kam, zeigte ein anderer Eintrag, dass dieser Mann 1944 gestorben war, womit er ausschied. Die Schlussfolgerung ist klar: Eine Namensübereinstimmung liefert einen Anhaltspunkt, aber nicht die Lösung; Sie müssen die Informationen immer mit dem Geburtsdatum, dem Geburtsort oder einem zweiten Dokument überprüfen.
Family tradition should be included in your notes, but you should regard it as a suggestion rather than as a definite fact. Stories passed down through generations may contain valuable clues about arrests, escapes, imprisonment, or resistance activities, but they should be checked against surviving historical records. A family story might be genuine even if it hasn’t been independently verified. So make a note of it, mark it as a family memory, and keep investigating.
Die Archive, die einen Kontakt wert sind, in der Reihenfolge

The Arolsen Archives are a useful starting point for researching victims of Nazi persecution. Their collections include concentration camp prisoner records, transport lists, registration documents, forced labor records, and documents relating to displaced persons and postwar tracing efforts. The availability of records varies by individual and camp, and not all documents are searchable online. When searching the online database, try every possible spelling of a Name, then make a direct inquiry if you cannot find the person.
Der Entschädigungspfad. This is one of the most overlooked sources. Postwar compensation and restitution records can provide valuable information about survivors of Nazi persecution. Applications often included personal details, accounts of persecution, and supporting documents. If your relative survived, ask the family whether they ever received any money, and from which program. If a claim was filed, relevant records may still exist in government archives or compensation agency collections.
Das US Holocaust Memorial Museum. Its Holocaust Survivors and Victims Database and other research collections cover Jewish and non-Jewish victims of Nazi persecution, including concentration camp prisoners, political prisoners, and other persecuted groups. Be aware that common names can return many results. Use dates, birthplaces, and other identifying details to narrow your Suchen.
Yad Vashem. It is best known for documenting Jewish victims of the Holocaust, particularly through its Central Database of Shoah Victims’ Names. Its collections also include photographs, testimonies, and historical documents. Although some records may mention non-Jewish individuals, Yad Vashem is primarily a resource for researching Jewish victims rather than a comprehensive database of all concentration camp prisoners. It is especially worth checking if you are researching a Jewish relative or seeking photographs and personal testimony.
JewishGen und seine Anzeigetools. Nützlich, wenn die Möglichkeit einer jüdischen Abstammung in der Familie besteht, und ein guter Ort, um Städte und Gemeinden miteinander zu vergleichen.
Die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen. Die meisten ehemaligen Lager sind jetzt DenkmälerDas Archiv und seine Mitarbeiter haben jahrzehntelang Informationen aus erhaltenen Dokumenten, von Überlebenden und Zeugen zusammengetragen. Besuchen Sie die Website der Gedenkstätte und fragen Sie nach, ob das Archiv- oder Forschungsteam einen Namen nachschlagen kann. Oft kennen sie Quellen, die allgemeinen Archiven nicht zugänglich sind.
Nationalarchive im Heimatland des Gefangenen. National and regional archives may hold arrest records, resistance documentation, court proceedings, police files, and postwar compensation records. The relevant archive depends on the person’s nationality, place of arrest, and circumstances of persecution. For German political prisoners, the German Federal Archives (Bundesarchiv) and relevant state archives may hold surviving records. Some collections have been digitized, while others require a direct inquiry or an on-site visit. Check the archive’s online catalogue before assuming that a file is unavailable or requires a long wait.
Verstehe das System, in dem dein Angehöriger gefangen war.
Viele Familien entscheiden sich letztendlich für das falsche Lager oder die falsche Art der Haft, was ihre Suche in die Irre führt. Die frühe NS-Haft war ein kompliziertes System. Zum Beispiel Schloss Osterstein in Zwickau Das Lager diente nur zwischen 1933 und 1934 als kleines, frühes Konzentrationslager, bevor es wieder als normales Gefängnis, genauer gesagt als Zuchthaus, genutzt wurde – eine Art Strafanstalt mit strengeren Bedingungen, in der „Zucht“ Disziplin bedeutet. Wurde Ihr Vorfahre in dieser Zeit früh verhaftet, könnten die Dokumente Sie eher zu einem Gefängnis als nach Sachsenhausen führen, oder umgekehrt. For a broader understanding of how Nazi persecution developed in Germany, a free historical walking tour of Berlin can provide useful context about the city’s history during this period.
Zwangsarbeit ist ein weiterer häufiger Irrtum. Ein Mann, der um 1942 als Jugendlicher aus der Ukraine verschleppt und zur Arbeit auf einem deutschen Bauernhof gezwungen wurde, galt als Ostarbeiter. Organisationen haben anhand alter Aufzeichnungen Listen dieser Arbeiter zusammengestellt. Noch hilfreicher sind die Listen, die deutsche Gemeinden nach dem Krieg anhand von Krankenversicherungs- und Wohnungsdaten anlegen mussten. Kennt man den Ort, an dem jemand festgehalten wurde, findet man diese Liste möglicherweise im örtlichen Archiv.
Möchten Sie verstehen, was die Menschen, die in der Nähe von Sachsenhausen lebten, möglicherweise über das Konzentrationslager miterlebt oder gewusst haben? Lesen Sie weiter. Was wussten die Menschen in Oranienburg über das Konzentrationslager Sachsenhausen? die Beziehung zwischen dem Lager und der umliegenden Gemeinde während der Nazi-Zeit zu erforschen.
Wenn die Daten nicht zusammenpassen
Man sollte ein Datum nicht allein deshalb ablehnen, weil es nach dem Krieg liegt. Beispielsweise war eine Familie über das Sterbedatum 18. Juni 1945 für einen Mann verwundert, der in einem Lager gestorben war, da der Krieg in Europa bereits Wochen zuvor beendet war. Die Erklärung ist zwar schrecklich, aber gängig: Viele Gefangene waren zu krank für einen Transport, hatten keine Unterkunft oder konnten nicht nach Hause zurückkehren und starben daher nach der Befreiung des Lagers. Die Lager für Displaced Persons blieben monatelang oder sogar jahrelang geöffnet. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Gefangene in den letzten Kriegswochen zwischen den Lagern marschieren mussten, sodass ein Mann, der in einem Lager registriert war, in einem anderen landen konnte.
Lesen, was Sie finden
Die Dokumente sind in alter deutscher Schrift verfasst. Die meisten heutigen Deutschsprachigen können Handschriften wie Sütterlin und Kurrent sowie die Druckschrift Fraktur nicht lesen. Versuchen Sie nicht, sie selbst zu entziffern. Forscher verwenden oft zunächst Übersetzungsprogramme und lassen den Rest anschließend von Muttersprachlern überprüfen. Da in genealogischen Foren häufig Hilfe mit Sütterlin und Kurrent angeboten wird, senden Sie einen deutlichen Scan und fragen Sie höflich nach.
Ein realistischer Forschungsplan
- Notieren Sie jeden Namen, jede Schreibweise, jedes Datum und jeden Ort, den die Familie kennt.
- Durchsuchen Sie die Online-Datenbank von Arolsen und senden Sie anschließend eine formelle Anfrage.
- Prüfen Sie die Datenbanken des US Holocaust Memorial Museum und von Yad Vashem.
- Nehmen Sie Kontakt mit der Gedenkstätte Sachsenhausen und den Archiven des Heimatlandes des Gefangenen auf.
- Erkundigen Sie sich bei der Familie nach den Entschädigungszahlungen und fordern Sie die entsprechende Akte an.
- Look for regional and municipal lists, then get documents translated.
Häufig gestellte Fragen
- Can I still find a photo if Sachsenhausen’s surviving records are incomplete?
It may be possible to find a photograph, although availability varies. Check the Sachsenhausen Memorial, Arolsen Archives, Yad Vashem, the US Holocaust Memorial Museum, and archives in the prisoner’s home country. Surviving registration, police, or resistance records may contain photographs.
- Gibt es eine Anlaufstelle, falls mein Verwandter nicht jüdisch war?
Ja. Yad Vashem verfügt nur über begrenzte Informationen zu nichtjüdischen Opfern, während Arolsen und das US Holocaust Memorial Museum viele Kategorien der Verfolgung abdecken, darunter politische Gefangene und Zwangsarbeiter.
- Wo kann ich Gefängnisakten eines bestimmten Gefängnisses aus der NS-Zeit anfordern?
Beginnen Sie mit den Bundes- und Landesarchiven in Deutschland, die möglicherweise Strafverfahrensakten aufbewahren. Einige werden derzeit digitalisiert; fragen Sie daher nach, ob die gewünschte Akte bereits digitalisiert ist.
- Könnte ein Todesfall nach Mai 1945 tatsächlich mit einem Konzentrationslager in Verbindung stehen?
Ja. Viele Gefangene waren zu krank für einen Transport oder hatten keine andere Unterkunft, und einige Lager für Vertriebene blieben monatelang oder sogar noch länger in Betrieb. Ein Todesdatum im Juni 1945 ist plausibel.
- Was passiert, wenn die Datenbank mehrere Personen mit demselben Namen anzeigt?
Vergleichen Sie Geburtsdaten, Geburtsorte und alle weiteren Dokumente, bevor Sie eine Übereinstimmung akzeptieren. Wir haben einen Kandidaten mit einem nahezu identischen Geburtsdatum ausgeschlossen, da ein anderer Eintrag seinen Tod im Jahr 1944 belegte.

































